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Grundlagen & Einleitung

12. November 2014

Über das Thema 3D-Druck (3D-Print) und die dafür benötigten Grundlagen, Software und 3D-Print-Anbieter könnte man sicherlich stundenlang diskutieren und philosophieren. Ich möchte mich aber kurz fassen und auf das Wesentliche dabei beschränken.

Mein Projekt & Projektziele

Um die ersten Schritte auf diesem – für mich noch sehr neuem und interessantem – Gebiet zu machen, habe ich mir Bauteile für meinen Apollo 7 Startkomplex LC-34 in Cape Canaveral ausgesucht, die ich am PC konstruieren und dann 3D-Drucken lassen werde.
Dabei beginne ich mit der Konstruktion eines Holddown-Arms, den ich zuvor bereits Scratch gebaut und in Resin gegossen habe. Es liegen also bereits ganz gute Vergleichsmöglichkeiten für das spätere Endprodukt (3D-Druck) vor.
Zu erwähnen wäre an dieser Stelle noch, dass ich als primären Maß

Die Software

Es gibt vielerlei 3D-Software und CAD-Programme mit denen sich 3D-Objekte modellieren und bearbeiten lassen. Ich beschränke mich bei diesem Projekt auf das Programm SketchUp.
Mit diesem habe ich vor ca. 2 Jahren begonnen 3D-Planungen für kleinere Heimwerkerarbeiten und ein Modelldiorama durchzuführen. Mein Wissen habe ich mir dabei über Online-Tutorials und Youtube-Videos angeeginet.

SketchUp bietet eine Exportfunktion für 3D-Objekte an, die wiederum vom 3D-Print-Anbieter benötigt und unterstützt wird.

Weitere 3D-Software, die ich an dieser Stelle kurz nennen möchte (aber aus Anwendersicht nicht kenne) wäre zum Beispiel SolidWorks oder Blender.
Selbstverständlich erfordert jede Software eine gewisse Einarbeitungszeit und gerade im Bereich 3D ein gewisses Maß an räumlichen Vorstellungsvermögen.

Der 3D-Print-Anbieter

Auch hier wächst die Liste von Anbietern kontinuierlich. Der mir bekannteste Anbieter ist Shapeways in den Niederlanden. Shapeways bietet einem eigentlich ein Rundum-Sorglos-Paket in Sachen 3D-Druck.
So kann man nicht nur seine eigenen Modelle dort hochladen und drucken lassen, sondern diese auch in einen persönlichen Shopbereich anderen Interessierten zum Kauf anbieten, wobei Shapeways die Produkte direkt druckt und versendet.

Auf der Gegenseite kann man selbst natürlich auch aus zigtausenden 3D-Objekten aus so ziemlich allen Lebensbereichen auswählen und sich diese nach Hause bestellen.

Auch in Sachen Material bleiben kaum Wünsche offen. So bietet Shapeways den 3D-Druck nicht nur in zahlreichen Kunststoffen, sondern auch in Keramik, Edeltsahl, Gold, Silber, Messing, Bronze und weitere Materialien an.
Letztere werde auch immer häufiger für 3D-Druck im Schmuck-Bereich verwendet.

Seit geraumer Zeit gibt es auch schon 3D-Drucker für den Privatgebrauch. Diese kann ich allerdings nicht im geringsten beurteilen, vermute aber, dass die großen 3D-Print-Anbieter im Web weitaus mehr Möglichkeiten in Sachen Material, Qualität und Druckauflösung bieten.

Los geht’s!

Nun aber genug der einleitenden Worte und auf geht’s mit der 3D-Konstruktion am PC mit SketchUp!

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