Vordeck

Das Vordeck der Bismarck besteht aus zwei größeren Holzplatten, die direkt auf das vordere Spantengerüst geleimt werden.

Zunächst lege ich die beiden Holzplatten aneinander, um mich von der Passgenauigkeit zu überzeugen. (Abb. 1.14.1)

Anschließend werden drei Bereiche vermessen und mit Bleistift markiert, in denen gleich Plankenstücke zur Stabilisierung verklebt werden sollen.

Dies soll verhindern, dass die genannten Plankenstücke in einem Bereich liegen, in dem das Deck später mit dem Spantengerüst verbunden ist.

Nun verklebe ich zuerst beide Deckhälften miteinander, wobei ich versuche mit den Händen möglichst viel Druck von den Seiten her aufzubauen.

Danach leime ich besagte Plankenstücke in die dafür vorher markierten Bereiche auf der Naht an der Unterseite des Decks (siehe rote Pfeile Abb. 1.14.2)

Vorbereiten des Spantengerüsts
Nachdem die verbundenen Deckhälften getrocknet sind, trage ich auf die oberen Kanten des vorderen Spantengerüsts schnelltrocknenden Holzleim dort auf, wo es mit dem Deck in Verbindung treten wird.
(Abb. 1.14.3)

Um eine exakte Positionierung zu erreichen, lege ich das bereits fertiggestellte mittlere Deck auf den Rumpf und das Vorderdeck Naht an Naht daran an (ohne Abb.)

Heavy Metal!
Weil das Vorderdeck in seinem Verlauf von der Anlegekante am Mitteldeck zum Bug hin einen leichten Bogen nach oben beschreiben soll, ist ein enormer Anpressdruck auf jeden darunter liegenden Spant erforderlich.
Um dies zu gewährleisten, biete ich jetzt all mein Hantelequipment auf, mit dem ich ein Gesamtgewicht von 10 Kilo erreiche. (Abb. 1.14.4)
Meine Befürchtung, das Spantengerüst zu zerstören, bleibt unbegründet und ich lasse dieses Konstrukt 1,5 bis 2 Stunden trocknen.

Es hat sich gelohnt
Als ich die Gewichte nach besagter Zeit wieder vorsichtig entferne, bin ich erleichtert, dass jede Klebestelle stabil zu sein scheint.

Das mittlere Deck habe ich erst mal wieder entfernt um einen besseren Eindruck meines Werks zu bekommen.
(Abb. 1.14.5)


…und eine Draufsicht
Abschließend wird das vordere Deck entlang der Nahtstelle mit feinem Sandpapier von Kleberesten befreit.

Fehlt jetzt nur noch das Achterdeck, welches seinen Auftritt im nächsten Bauabschnitt haben wird.

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