Einleitung

Kein anderes meiner bisher gebauten Modelle wartet mit solch einem Detailreichtum auf und bietet somit so viele Möglichkeiten für zusätzliche Verfeinerungen, wie z.B. Signal-, Positions- oder Innenraumleuchten. Auch ein Motor für eines der Arado-Aufklärungsflugzeuge wäre denkbar…

Null Ahnung
Prinzipiell verhält es zu Beginn dieser Thematik (Elektronik) mit meinen Fähigkeiten, wie schon bei so manch anderer Technik während dieses Projekts: Ich besitze keine…

Aber wie so oft beim Modellbau – zumindest mir geht es so – kommen die benötigten Fertigkeiten und das Wissen mit dem Ehrgeiz etwas auch wirklich so umzusetzen, wie man es sich vorstellt. Natürlich gehört auch ein gewisses Maß an Übung und Geduld dazu. Aber da ich zu diesem Zeitpunkt bereits seit drei Jahren an diesem Modell baue, habe ich wohl zumindest Letzteres bewiesen :-)

Ran an den Speck
Für die nötige Übung und um überhaupt die Grundlagen der Elektronik zu begreifen, besorgte ich mir im Elektro­nik­fachmarkt meines Vertrauens das Lernpaket LEDs.
In diesem enthalten ist neben einigen LEDs, Widerständen und Kabeln eine Steckplatine, durch die das Löten oder Verdrillen von Drähten zunächst nicht nötig ist – löten werde ich später noch lernen ;-)
Wie der Name schon sagt, werden alle Kabel, Widerstände und LEDs einfach in die Platine eingesteckt und schon funktioniert´s.

Insbesondere die Verwendung der Widerstände und welche Effekte sich damit erzielen lassen halte ich für sehr interessant. Ich will ja zum Beispiel nicht, dass eine Positionsleuchte oder gar die Innenraumbeleuchtung der Mannschaftsquartiere ebenso hell leuchtet, wie ein Scheinwerfer – der sehr grell gewesen sein dürfte – da wären die Matrosen sicher nach 2 Stunden braun gebrannt und gut durch.

Hier sorgen also verschieden starke Widerstände für unterschiedliche Abstufungen in der Leuchtstärke. Das probiere ich einige Zeit lang mit schnell wachsendem Erfolg aus und übe mich auch im Aufbau von Reihen- und Parallelschaltungen, bevor ich einen Schritt weiter gehe, und mich mit der Planung von potentiellen Schaltkreisen befasse

Schaltpläne
Eine sehr wichtige Frage, die sich mir stellt: Wie kann ich die Energie einer Batterie optimal nutzen, dabei möglichst wenig davon verlieren und die größt mögliche Lebensdauer erzielen?In Abb. 6.0.3 habe ich 2 (von 4) mögliche Varianten für die beispielhafte Versorgung von 4 gleichartigen LEDs durch eine 9V-Blockbatterie dargestellt.Bei Beispiel A handelt es sich um eine Parallelschaltung, bei der mehr Energie verpufft – in Beispiel B habe ich eine Reihenschaltung mit einer Parallelschaltung kombiniert. Letztere dürfte sich (bei gleichartigen LEDs) wohl besser bewähren und bei geringerem Energieverbrauch eine längere Lebensdauer der Batterie bedeuten.

Im Endeffekt werde ich aber eh erst richtig planen können, wenn ich mir darüber im Klaren bin, welche Funktionen ich denn nun genau umsetzen möchte und wo ich die Steuerelemente (Batterien, Platinen und Schalter) gut erreichbar und wechselbar unterbringen kann.

Eines steht jedoch jetzt schon fest: einen Motorantrieb mit Fernsteuerung bekommt meine Bismarck nicht! Es wird ein Standmodell mit einigen Funktionen.

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