3. Optimierungen am Rumpf

Rumpfoptimierung mit EvergreenZunächst widme ich mich erstmal wieder dem Rumpf meines Zerstörers. Die vorderen Bullaugen werden mit einem 0,3 mm Bohrer von Hand aufgebohrt und anschließend die Bordwand plan geschliffen, so dass die hässlichen Ringe verschwinden. Um die Klebenaht zwischen den Rumpfhälften zu stabilisieren, beklebe ich sie mit 0,5 mm Plasticsheet (weiß).

Die Stufe im Übergang von der Back zum Hauptdeck verläuft bei diesem Modell im rechten Winkel. Um den rund abfallenden Schwung des Originals zu erreichen, erweitere ich erstmal die Bordwände mit etwas Plasticsheet, welches später in Form geschliffen werden soll.

Zusammenkleben des RumpfsNun ist es an der Zeit, das Deck auf den Rumpf zu bringen. Beim Kleben bleiben einige Nahtstellen, die nicht recht zusammen halten wollten und einen langen Spalt hinterlassen.

Mit dem gleichzeitigen Kleben größerer Flächen hab ich’s noch nicht so richtig raus. Der Revellkleber wird einfach zu schnell trocken.
Die also so entstandenen Spalten fülle ich nach dem kompletten Durchtrocknen des Rumpfs mit Sekundenkleber auf, der sich nach dem Trocken hervorragend mit Schleifpapier bearbeiten und glätten lässt.

Abgerundete BordwändeNachdem das Ganze dann eine Nacht getrocknet ist, schleife ich auch das Hauptdeck gründlich ab und entferne auch dort alle Poller und die vage angedeuteten Laufschienen für Wasserbomben und Minen.

Die zuvor angebrachten Erweiterungen an der oben genannten Stufe zwischen Back und Hauptdeck werden nun mit klein gerolltem Schleifpapier in rundliche Formen gebracht (rote Pfeile). Jetzt muss ich noch schauen, wie ich diese Wände etwas dünner bekomme – sieht doch noch arg dick aus.

Die Treppen zur Back habe ich bestmöglich glatt geschliffen, aber die verschwinden später hoffentlich eh komplett unter den Ätzteil-Treppen.

Hilfslinie für die achteren BullaugenAls nächstes komme ich zur Darstellung der achteren Bullaugen im Rumpf. Diese wurden bei diesem Revell-Bausatz schlicht weggelassen – klar warum auch so blöde Fenster darstellen…?
Dafür ziehe ich mir zunächst einige Original- und Modellfotos zu Rate. Dann markiere ich mit einem feinen CD-Schreiber eine gerade Linie, auf der ich nach Gefühl die Bullaugen ausbohre. Das geh endlich mal überraschend einfach. Ich glaube ein Bullauge tanzt etwas aus der Reihe aber die anderen liegen gerade in Reih und Glied.

Die Bullaugen sind fertigNachdem ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, werden die Seitenwände – insbesondere die neuen Bullaugen – nochmal ordentlich glatt geschliffen, dabei verschwindet dann praktischer Weise auch direkt die schwarze Markierungslinie am Rumpf.

Die Hilfslinien auf dem Deck dienten zuvor als Orientierung des Bullaugen von-bis-Bereichs auf beiden Seiten und werden vor der Grundierung noch mit Alkohol entfernt.

Paßprobe des GesamtmodellsZum Abschluss dieses Bauabschnitts stecke ich das Ganze mal probeweise mit den Aufbauten zusammen. Das sieht doch schon ganz passabel aus. Natürlich hab ich da noch ein ganzes Stück arbeit vor der Brust, aber es geht voran und man erkennt Fortschritte.

Der Mast wird später durch feine Messingstäbe ersetzt. Diese sind wesentlich filigraner, stabiler und werden noch etwas besser in Form gebracht.

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